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Willkommen bei Bündnis 90/Die Grünen Ober-Ramstadt.

Der Ortsverein Ober-Ramstadt von Bündnis 90/Die Grünen wurde 1980 gegründet. Die Mitglieder setzen sich seitdem zusammen mit engagierten, ökologisch orientierten Bürgern für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität in unserer Stadt ein. Dabei ist uns die Beteiligung von Bürgern an kommunalen Entscheidungen besonders wichtig.

Wir möchten mit unserer Politik einen Beitrag dazu leisten und Sie einladen, sich aktiv einzubringen, um unser Zusammenleben in Ober-Ramstadt gemeinsam zu gestalten. Unser Ziel ist eine Lebenskultur, die von Freiheit, Verantwortung, Toleranz  und dem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur geprägt wird.

Gemeinsam können wir etwas bewegen

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Radwegeverbindungen verbessern

Am Do., den 17.10. hat sich die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Ober-Ramstadt in einer öffentlichen Fraktionssitzung intensiv mit dem Radverkehrskonzept des Landkreises Darmstadt-Dieburg beschäftigt. Neben den Fraktionsmitgliedern waren auch interessierte Bürger aus Nieder-Modau und Groß-Bieberau erschienen.

Aufgrund der Darlegungen wurde deutlich, dass das im Jahr 2016/2017 unter reger Beteiligung von Bürgern entwickelte und vom Kreistag 2018 einstimmig beschlossene Radverkehrskonzept durchgängige Verbindungen für den Alltagsverkehr mit dem Rad schaffen will. Leider ist dies an vielen Stellen noch nicht gegeben. Hervorgehoben wurde dabei der immer noch unvollständige Radweg nach Darmstadt zum Böllenfalltor. Hier besteht aus Sicht der Fraktion höchste Priorität.

Aber auch andere Maßnahmen sind dringend geboten. Deshalb hat die Fraktion einen sechs Punkte umfassenden Antrag beschlossen, mit dem die Radwegeverbindungen von Ober-Ramstadt nach Darmstadt, Reinheim, Groß-Zimmern, Groß-Bieberau und Modautal verbessert werden sollen.

„Klimaschutz geht uns alle an und die Verbesserung der Radwegeverbindungen ist ein kleiner Beitrag dazu“, stellte Fraktionssprecher Rainer Schönenberg abschließend fest.

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Radwege sollten gut befahrbar sein. Foto: Jochen Baumann

Radverkehr fördern – Radwege ausbauen

Am Do., den 17.10. wird sich die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Ober-Ramstadt in einer öffentlichen Fraktionssitzung mit dem Radverkehrskonzept des Landkreises Darmstadt-Dieburg beschäftigen. Die Sitzung findet um 19.30 Uhr im Rathaus, Raum 04 statt.

Das im Jahr 2017 unter reger Beteiligung von Bürgern entwickelte und vom Kreistag 2018 beschlossene Radverkehrskonzept will durchgängige Verbindungen für den Alltagsverkehr mit dem Rad schaffen.

Einer zügigen Umsetzung stehen die hohen Investitionskosten und die Vielzahl der verant­wortlichen Baulastträger entgegen. Die Grünen wollen deshalb prüfen, welche Maßnahmen für Ober-Ramstadt notwendig sind und wie diese von Seiten der Stadt umgesetzt bzw. unterstützt  werden können.

Die Verbesserung der Radwegeverbindungen kann ein kleiner Beitrag zum Klimaschutz sein und Menschen motivieren vom Auto auf das Rad umzusteigen.

Sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung sind willkommen.

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Bürgerdialog Energiewende – Photovoltaik lohnt sich

Am Dienstag, den 22.10. von 19.00 bis 21.00 laden Bündnis 90/Die Grünen in Ober-Ramstadt zu einem Bürgerdialog Energiewende in den Scheunensaal der Hammermühle, Hammergasse 11 ein. Dabei wollen wir über die Möglichkeiten informieren, eine private PV-Anlage zu installieren.

Florian Voigt von der hessischen LandesEnergieAgentur erläutert das Solar-Kataster Hessen und zeigt die hohen wirtschaftlichen Potentiale der Solarnutzung – insbesondere mit einen guten Eigenstromverbrauch. Das Programm ist ein kostenloses Online-Angebot des Landes, dass eine erste Analyse und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung der eigenen Dach-Potentiale für die Strom- oder Wärme-Produktion ermöglicht.

Claus Nintzel von der Roßdorfer Energie-Gemeinschaft e.V. legt die konkreten Unterstützungen, die Bürger durch den Verein in Roßdorf erfahren, dar und gibt Anregungen, wie eine private Energiewende gelingen kann.

Im Anschluss wollen wir darüber diskutieren, ob in Ober-Ramstadt eine ähnliche Unterstützung wie in Roßdorf organisiert werden kann.

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Klimaschutz – Ober-Ramstadt soll Landesförderung wahrnehmen

Das Land Hessen bietet den Kommunen Unterstützung bei der Umsetzung von Klimazielen und fördert viele Maßnahmen, sowohl der Kommune, als auch von Bürgern finanziell.

Für Klimakommunen wurde jetzt die Förderung noch einmal erhöht. Zukünftig sollen bis zu 90 Prozent der Kosten für Klimaschutz oder Klimaanpassung vom Land übernommen werden. Die Bereiche, für die Förderung beantragt werden kann, umfassen jetzt auch private Grundstückseigentümer, die über die Kommune Förderungen für ihre Haus- und Hofbegrünung beantragen.

Die Stadtverordnetenfraktion der Grünen fordert in einem Antrag, dass die Stadt die Voraussetzung für eine vollumfängliche Förderung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen sicherstellt. Dadurch würde die Unterstützung von 70% auf 90% steigen. Damit könnte z.B. die energetische Sanierung von kommunalen Gebäuden mit Landesmitteln vorangetrieben werden, Verleihsysteme für e-Lastenräder geschaffen oder die private Hof- und Dachbegrünung gefördert werden.

Dabei erscheint den Grünen der Beitritt zur Charta „Hessen aktiv – Die Klimakommunen“ sinnvoll, da diese Initiative die Kommunen auch bei der Vorbereitung von Maßnahmen und Aktionsplänen unterstützt. Nur mit entschiedenen Maßnahmen kann die Stadt das beschlossene Haushaltsziel CO2-neutraler kommunaler Liegenschaften erreichen. Die notwendigen Maßnahmen müssen aus Sicht der Grünen so früh wie möglich umgesetzt werden.

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Täuscht der Eindruck oder passiert hier gerade nichts? Foto: Reinhard Fliß

6. Happy Hour mit den Grünen – „warum dauert in Ober-Ramstadt immer alles so lange?“

Am Freitag, den 20.09. nahmen interessierte Bürger im Cafe 39 wieder die Möglichkeit wahr, mit Vertretern der Ober-Ramstädter Grünen ins Gespräch zu kommen.

Dabei wurde von einer Bürgerin die Frage aufgeworfen „Warum dauert in Ober-Ramstadt immer alles so lange?“ Als Beispiele wurden genannt: der Bau eines Edeka-Marktes, der Bau der Windräder auf dem Silberberg oder die Einführung von Carsharing. Alles Maßnahmen die in Roßdorf schon umgesetzt seien, obwohl teilweise später begonnen. Auch wenn, so die Ausführung der grünen Stadtverordneten, nicht alles in der Verantwortung vor Ort liegt, ist doch auffallend, dass in anderen Kommunen Entscheidungen zügiger umgesetzt werden. Für einige Anwesende stellte sich die Frage, ob der Bürgermeister amtsmüde sei.

Ausführlich berichtete der Stadtverordnete Rainer Schönenberg über die Beschlüsse zur Einführung eines Carsharing in Zusammenarbeit mit einem örtlichen Autohaus. Nachdem 2013 ein Grundsatzbeschluss gefasst wurde, lag 2016 ein Angebot eines regionalen Anbieters vor, das wahrgenommen werden sollte. Der Magistrat entschied sich dann aber dafür noch einmal nach anderen Angeboten Ausschau zu halten. Dies nahm wieder drei Jahre in Anspruch, sodass erst jetzt eine Entscheidung gefallen ist und voraussichtlich 2020 tatsächlich zusätzliche Autos zur Verfügung stehen werden.

Am Ende der Veranstaltung wurde noch auf eine bei der letzten Happy Hour angeregte Veranstaltung zur Energiewende hingewiesen. Diese wird am 22.10. um 19.00 im Scheunensaal der Hammermühle stattfinden und sich mit Photovoltaik beschäftigen.

Die gute Resonanz, sowohl bei Bürgern, als auch bei den Verbänden, bestärkt Bündnis 90/Die Grünen darin, die Happy Hour weiter zu führen. Wir freuen uns schon auf die Gespräche beim 7. Treffen am 15. November.

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Bürgerdialog Energiewende – Photovoltaik lohnt sich

Am Dienstag, den 22.10. von 19.00 bis 21.00 laden Bündnis 90/Die Grünen in Ober-Ramstadt zu einem Bürgerdialog Energiewende in den Scheunensaal der Hammermühle, Hammergasse 11 ein. Dabei wollen wir über die Möglichkeiten informieren, eine private PV-Anlage zu installieren.

Florian Voigt von der hessischen LandesEnergieAgentur erläutert das Solar-Kataster Hessen und zeigt die hohen wirtschaftlichen Potentiale der Solarnutzung – insbesondere mit einen guten Eigenstromverbrauch. Das Programm ist ein kostenloses Online-Angebot des Landes, dass eine erste Analyse und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung der eigenen Dach-Potentiale für die Strom- oder Wärme-Produktion ermöglicht.

Claus Nintzel von der Roßdorfer Energie-Gemeinschaft e.V. legt die konkreten Unterstützungen, die Bürger durch den Verein in Roßdorf erfahren, dar und gibt Anregungen, wie eine private Energiewende gelingen kann.

Im Anschluss wollen wir darüber diskutieren, ob in Ober-Ramstadt eine ähnliche Unterstützung wie in Roßdorf organisiert werden kann.

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Grüne fordern Beitritt Ober-Ramstadts zu „Hessen aktiv – Die Klimakommunen“

„Der Klimawandel und die Anpassung an seine Folgen sind eine zentrale Herausforderung der Gegenwart. Hessische Städte, Gemeinden und Landkreise sind aktiv, um ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren und um sich an verändernde klimatische Bedingungen anzupassen.“ (Charta Hessen aktiv)

Das Land Hessen bietet den Kommunen Unterstützung bei der Umsetzung von Klimazielen und fördert viele Maßnahmen, sowohl der Kommune, als auch von Bürgern finanziell.

Für Klimakommunen wurde jetzt die Förderung noch einmal erhöht. Zukünftig sollen bis zu 90 Prozent der Kosten für Klimaschutz oder Klimaanpassung vom Land übernommen werden. Die Bereiche, für die Förderung beantragt werden kann, umfassen jetzt auch private Grundstückseigentümer, die über die Kommune Förderungen für ihre Haus- und Hofbegrünung beantragen.

Ober-Ramstadt ist der Charta bisher nicht beigetreten. Die Grünen schlagen den anderen Parteien vor, einen gemeinsamen Antrag für den Beitritt einzubringen. Dazu sollen zuerst die Vorteile und Verpflichtungen geklärt werden, um im zweiten Schritt den Beitritt zur Charta zu vollziehen.

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Angebote für allgemeines Carsharing liegen vor

Für die nächste Stadtverordnetenversammlung am 19.09. hat die Verwaltung zwei Angebote für ein allgemeines Carsharing vorgelegt.

Ein ortsansässiger Anbieter bietet in Zusammenarbeit mit dem überregionalen Mietwagen-Anbieter Flinkster zur Zeit nur stationäre Fahrzeuge an. Eine Einstiegsgebühr von 49,- € wird einmalig fällig. Die Nutzungsgebühren sind  günstiger als beim regionalen Carsharing-Anbieter book-n-drive. Dieser bietet aber den Vorteil, dass Fahrzeuge auch am Zielort abgegeben werden können (cityFlitzer) und es fallen für die Nutzer keine Anmeldekosten an.

Für die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen spricht einiges  für den regionalen Anbieter, da die Einstiegsbarrieren deutlich geringer sind. Er  bietet dann den Zugriff auf mehr als 1.000 Fahrzeuge verschiedener Größenordnung im Rhein-Main-Gebiet und auch auf 4.000 Flinkster-Fahrzeuge bundesweit. Die Menschen müssen sich dem Gedanken, ein Auto zu teilen erst einmal nähern. “Dies fällt leichter, wenn ich nicht zuerst eine Anmeldegebühr bezahlen muss”, meint Rainer Schönenberg, Fraktions­sprecher von Bündnis 90/Die Grünen. Ziel des Angebots sollte sein, die eine oder andere Familie zum Verzicht auf ihren Zweit- oder Drittwagen anzuregen. Bei Nutzungen von weniger als 5.000 km im Jahr rechnet sich die Carsharing-Variante. Die Grünen freuen sich, dass es jetzt endlich zur Umsetzung eines Beschlusses aus dem Jahr 2016 kommt.

Außerdem liegen den Stadtverordneten Vorschläge für neue Bebauungspläne Am Dörne vor. Es soll zusätzliche Wohnhäuser in zweiter Reihe geben. Allerdings wären diese durch die Bahn erheblich lärmbelastet. Die Grünen befürworten die Innenentwicklung, wollen aber vorschlagen, diese als allgemeine Wohngebiete auszuweisen, womit niedrigere Lärmgrenzwerte eingehalten werden müssen.

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Es ist noch nicht zu spät... Foto: Gerd Altmann, pixabay

Alle reden vom Klima – doch keiner will Konsequenzen ziehen

80% der Bundesbürger sind für mehr Klimaschutz, doch gleichzeitig steigen die Fluggastzahlen und die Zulassungszahlen für hochmotorisierte, spritfressende SUV‘s. Dieser Widerspruch zwischen Anspruch und Verhalten wurde auch in den Ausschussitzungen der letzten Woche deutlich.

Die Stadtverordnetenfraktion der Grünen Ober-Ramstadt hatte die Initiative anderer Städte aufgegriffen  und die Ausrufung des Klima-Notfalls beantragt, um damit alle Entscheidungen unter Klimaschutzvorbehalt zu stellen. Unserem Ansinnen wollten nur wenige Stadtverordnete folgen. „Dabei sollte klar sein, dass wir unsere Lebensweise radikal ändern müssen, sonst entzieht uns die Klimakrise die Lebensgrundlagen“, führte Rainer Schönenberg aus. Wir werden weiter bei jeder Entscheidung auf klimaneutrale Lösungen dringen und so versuchen, vor Ort unseren Teil zum Klimaschutz beizutragen.

In Sachen Wochenmarkt konnte die Fraktion einen kleinen Erfolg verbuchen. Ihr Antrag auf Prüfung wurde mit kleinen Veränderungen befürwortet. Es ist jetzt an den Gewerbetreibenden und den Bürgern, dem Magistrat ihr Interesse an einem Wochenmarkt deutlich zu machen.

Auch der Antrag zur Unterstützung der Tafeln in der Umgebung wurde zur Prüfung und endgültigen Beschlussfassung an den Magistrat überwiesen. Die  Grünen hoffen, dass der Magistrat eine gute Lösung findet, das bürgerschaftliche Engagement für Bedürftige zu unterstützen.

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Bedürftigen helfen – Grüne fordern Unterstützung der Tafeln

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Ober-Ramstadt unternimmt einen neuen Versuch, die Tafeln in der Umgebung durch die Stadt unterstützen zu lassen.

Jede Woche nehmen Menschen aus Ober-Ramstadt die Hilfe der Tafeln in Darmstadt, Dieburg oder Groß-Bieberau in Anspruch. Mit großem Engagement leisten dort Ehrenamtliche Hilfe. Die Tafeln sind auf Spenden angewiesen, um ihre Arbeit aufrecht zu erhalten.

In Ober-Ramstadt selbst gibt es kein vergleichbares Angebot. Laut den Recherchen der Grünen werden in Darmstadt ca. 35 und in Dieburg und Groß-Bieberau ca. 20 Menschen aus Ober-Ramstadt regelmäßig versorgt.

Deshalb fordern die Grünen in einem Antrag eine Unterstützung der Tafeln in der Umgebung durch die Stadt. Diese soll sich auf 500,- bzw. 1.000,- € pro Jahr belaufen. So lange Menschen auf Hilfe der Tafeln angewiesen sind, sollten auch die Kommunen ihren Teil dazu beitragen, dass diese Angebote erhalten bleiben. „Eine freiwillige Leistung in der beantragten Höhe überfordert die Stadt in keiner Weise und wird von den anderen Stadtverordneten z.B. beim Betrieb des neuen Sprungbereiches im Freibad ohne zu zögern befürwortet“, meinte Fraktionssprecher Rainer Schönenberg.

Auch in den Nachbargemeinden wird die Unterstützung der Tafeln diskutiert. In Mühltal wurde im Sommer 2018 aufgrund einer Initiative der SPD eine jährliche Spende an die Tafel in Darmstadt in Höhe von 1.000,- € beschlossen.

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