Bürgerdialog Energiewende – Photovoltaik lohnt sich

Am Dienstag, den 22.10. von 19.00 bis 21.00 laden Bündnis 90/Die Grünen in Ober-Ramstadt zu einem Bürgerdialog Energiewende in den Scheunensaal der Hammermühle, Hammergasse 11 ein. Dabei wollen wir über die Möglichkeiten informieren, eine private PV-Anlage zu installieren.

Florian Voigt von der hessischen LandesEnergieAgentur erläutert das Solar-Kataster Hessen und zeigt die hohen wirtschaftlichen Potentiale der Solarnutzung – insbesondere mit einen guten Eigenstromverbrauch. Das Programm ist ein kostenloses Online-Angebot des Landes, dass eine erste Analyse und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung der eigenen Dach-Potentiale für die Strom- oder Wärme-Produktion ermöglicht.

Claus Nintzel von der Roßdorfer Energie-Gemeinschaft e.V. legt die konkreten Unterstützungen, die Bürger durch den Verein in Roßdorf erfahren, dar und gibt Anregungen, wie eine private Energiewende gelingen kann.

Im Anschluss wollen wir darüber diskutieren, ob in Ober-Ramstadt eine ähnliche Unterstützung wie in Roßdorf organisiert werden kann.

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Klimaschutz – Ober-Ramstadt soll Landesförderung wahrnehmen

Das Land Hessen bietet den Kommunen Unterstützung bei der Umsetzung von Klimazielen und fördert viele Maßnahmen, sowohl der Kommune, als auch von Bürgern finanziell.

Für Klimakommunen wurde jetzt die Förderung noch einmal erhöht. Zukünftig sollen bis zu 90 Prozent der Kosten für Klimaschutz oder Klimaanpassung vom Land übernommen werden. Die Bereiche, für die Förderung beantragt werden kann, umfassen jetzt auch private Grundstückseigentümer, die über die Kommune Förderungen für ihre Haus- und Hofbegrünung beantragen.

Die Stadtverordnetenfraktion der Grünen fordert in einem Antrag, dass die Stadt die Voraussetzung für eine vollumfängliche Förderung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen sicherstellt. Dadurch würde die Unterstützung von 70% auf 90% steigen. Damit könnte z.B. die energetische Sanierung von kommunalen Gebäuden mit Landesmitteln vorangetrieben werden, Verleihsysteme für e-Lastenräder geschaffen oder die private Hof- und Dachbegrünung gefördert werden.

Dabei erscheint den Grünen der Beitritt zur Charta „Hessen aktiv – Die Klimakommunen“ sinnvoll, da diese Initiative die Kommunen auch bei der Vorbereitung von Maßnahmen und Aktionsplänen unterstützt. Nur mit entschiedenen Maßnahmen kann die Stadt das beschlossene Haushaltsziel CO2-neutraler kommunaler Liegenschaften erreichen. Die notwendigen Maßnahmen müssen aus Sicht der Grünen so früh wie möglich umgesetzt werden.

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Täuscht der Eindruck oder passiert hier gerade nichts? Foto: Reinhard Fliß

6. Happy Hour mit den Grünen – „warum dauert in Ober-Ramstadt immer alles so lange?“

Am Freitag, den 20.09. nahmen interessierte Bürger im Cafe 39 wieder die Möglichkeit wahr, mit Vertretern der Ober-Ramstädter Grünen ins Gespräch zu kommen.

Dabei wurde von einer Bürgerin die Frage aufgeworfen „Warum dauert in Ober-Ramstadt immer alles so lange?“ Als Beispiele wurden genannt: der Bau eines Edeka-Marktes, der Bau der Windräder auf dem Silberberg oder die Einführung von Carsharing. Alles Maßnahmen die in Roßdorf schon umgesetzt seien, obwohl teilweise später begonnen. Auch wenn, so die Ausführung der grünen Stadtverordneten, nicht alles in der Verantwortung vor Ort liegt, ist doch auffallend, dass in anderen Kommunen Entscheidungen zügiger umgesetzt werden. Für einige Anwesende stellte sich die Frage, ob der Bürgermeister amtsmüde sei.

Ausführlich berichtete der Stadtverordnete Rainer Schönenberg über die Beschlüsse zur Einführung eines Carsharing in Zusammenarbeit mit einem örtlichen Autohaus. Nachdem 2013 ein Grundsatzbeschluss gefasst wurde, lag 2016 ein Angebot eines regionalen Anbieters vor, das wahrgenommen werden sollte. Der Magistrat entschied sich dann aber dafür noch einmal nach anderen Angeboten Ausschau zu halten. Dies nahm wieder drei Jahre in Anspruch, sodass erst jetzt eine Entscheidung gefallen ist und voraussichtlich 2020 tatsächlich zusätzliche Autos zur Verfügung stehen werden.

Am Ende der Veranstaltung wurde noch auf eine bei der letzten Happy Hour angeregte Veranstaltung zur Energiewende hingewiesen. Diese wird am 22.10. um 19.00 im Scheunensaal der Hammermühle stattfinden und sich mit Photovoltaik beschäftigen.

Die gute Resonanz, sowohl bei Bürgern, als auch bei den Verbänden, bestärkt Bündnis 90/Die Grünen darin, die Happy Hour weiter zu führen. Wir freuen uns schon auf die Gespräche beim 7. Treffen am 15. November.

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Bürgerdialog Energiewende – Photovoltaik lohnt sich

Am Dienstag, den 22.10. von 19.00 bis 21.00 laden Bündnis 90/Die Grünen in Ober-Ramstadt zu einem Bürgerdialog Energiewende in den Scheunensaal der Hammermühle, Hammergasse 11 ein. Dabei wollen wir über die Möglichkeiten informieren, eine private PV-Anlage zu installieren.

Florian Voigt von der hessischen LandesEnergieAgentur erläutert das Solar-Kataster Hessen und zeigt die hohen wirtschaftlichen Potentiale der Solarnutzung – insbesondere mit einen guten Eigenstromverbrauch. Das Programm ist ein kostenloses Online-Angebot des Landes, dass eine erste Analyse und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung der eigenen Dach-Potentiale für die Strom- oder Wärme-Produktion ermöglicht.

Claus Nintzel von der Roßdorfer Energie-Gemeinschaft e.V. legt die konkreten Unterstützungen, die Bürger durch den Verein in Roßdorf erfahren, dar und gibt Anregungen, wie eine private Energiewende gelingen kann.

Im Anschluss wollen wir darüber diskutieren, ob in Ober-Ramstadt eine ähnliche Unterstützung wie in Roßdorf organisiert werden kann.

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Grüne fordern Beitritt Ober-Ramstadts zu „Hessen aktiv – Die Klimakommunen“

„Der Klimawandel und die Anpassung an seine Folgen sind eine zentrale Herausforderung der Gegenwart. Hessische Städte, Gemeinden und Landkreise sind aktiv, um ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren und um sich an verändernde klimatische Bedingungen anzupassen.“ (Charta Hessen aktiv)

Das Land Hessen bietet den Kommunen Unterstützung bei der Umsetzung von Klimazielen und fördert viele Maßnahmen, sowohl der Kommune, als auch von Bürgern finanziell.

Für Klimakommunen wurde jetzt die Förderung noch einmal erhöht. Zukünftig sollen bis zu 90 Prozent der Kosten für Klimaschutz oder Klimaanpassung vom Land übernommen werden. Die Bereiche, für die Förderung beantragt werden kann, umfassen jetzt auch private Grundstückseigentümer, die über die Kommune Förderungen für ihre Haus- und Hofbegrünung beantragen.

Ober-Ramstadt ist der Charta bisher nicht beigetreten. Die Grünen schlagen den anderen Parteien vor, einen gemeinsamen Antrag für den Beitritt einzubringen. Dazu sollen zuerst die Vorteile und Verpflichtungen geklärt werden, um im zweiten Schritt den Beitritt zur Charta zu vollziehen.

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Angebote für allgemeines Carsharing liegen vor

Für die nächste Stadtverordnetenversammlung am 19.09. hat die Verwaltung zwei Angebote für ein allgemeines Carsharing vorgelegt.

Ein ortsansässiger Anbieter bietet in Zusammenarbeit mit dem überregionalen Mietwagen-Anbieter Flinkster zur Zeit nur stationäre Fahrzeuge an. Eine Einstiegsgebühr von 49,- € wird einmalig fällig. Die Nutzungsgebühren sind  günstiger als beim regionalen Carsharing-Anbieter book-n-drive. Dieser bietet aber den Vorteil, dass Fahrzeuge auch am Zielort abgegeben werden können (cityFlitzer) und es fallen für die Nutzer keine Anmeldekosten an.

Für die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen spricht einiges  für den regionalen Anbieter, da die Einstiegsbarrieren deutlich geringer sind. Er  bietet dann den Zugriff auf mehr als 1.000 Fahrzeuge verschiedener Größenordnung im Rhein-Main-Gebiet und auch auf 4.000 Flinkster-Fahrzeuge bundesweit. Die Menschen müssen sich dem Gedanken, ein Auto zu teilen erst einmal nähern. “Dies fällt leichter, wenn ich nicht zuerst eine Anmeldegebühr bezahlen muss”, meint Rainer Schönenberg, Fraktions­sprecher von Bündnis 90/Die Grünen. Ziel des Angebots sollte sein, die eine oder andere Familie zum Verzicht auf ihren Zweit- oder Drittwagen anzuregen. Bei Nutzungen von weniger als 5.000 km im Jahr rechnet sich die Carsharing-Variante. Die Grünen freuen sich, dass es jetzt endlich zur Umsetzung eines Beschlusses aus dem Jahr 2016 kommt.

Außerdem liegen den Stadtverordneten Vorschläge für neue Bebauungspläne Am Dörne vor. Es soll zusätzliche Wohnhäuser in zweiter Reihe geben. Allerdings wären diese durch die Bahn erheblich lärmbelastet. Die Grünen befürworten die Innenentwicklung, wollen aber vorschlagen, diese als allgemeine Wohngebiete auszuweisen, womit niedrigere Lärmgrenzwerte eingehalten werden müssen.

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Es ist noch nicht zu spät... Foto: Gerd Altmann, pixabay

Alle reden vom Klima – doch keiner will Konsequenzen ziehen

80% der Bundesbürger sind für mehr Klimaschutz, doch gleichzeitig steigen die Fluggastzahlen und die Zulassungszahlen für hochmotorisierte, spritfressende SUV‘s. Dieser Widerspruch zwischen Anspruch und Verhalten wurde auch in den Ausschussitzungen der letzten Woche deutlich.

Die Stadtverordnetenfraktion der Grünen Ober-Ramstadt hatte die Initiative anderer Städte aufgegriffen  und die Ausrufung des Klima-Notfalls beantragt, um damit alle Entscheidungen unter Klimaschutzvorbehalt zu stellen. Unserem Ansinnen wollten nur wenige Stadtverordnete folgen. „Dabei sollte klar sein, dass wir unsere Lebensweise radikal ändern müssen, sonst entzieht uns die Klimakrise die Lebensgrundlagen“, führte Rainer Schönenberg aus. Wir werden weiter bei jeder Entscheidung auf klimaneutrale Lösungen dringen und so versuchen, vor Ort unseren Teil zum Klimaschutz beizutragen.

In Sachen Wochenmarkt konnte die Fraktion einen kleinen Erfolg verbuchen. Ihr Antrag auf Prüfung wurde mit kleinen Veränderungen befürwortet. Es ist jetzt an den Gewerbetreibenden und den Bürgern, dem Magistrat ihr Interesse an einem Wochenmarkt deutlich zu machen.

Auch der Antrag zur Unterstützung der Tafeln in der Umgebung wurde zur Prüfung und endgültigen Beschlussfassung an den Magistrat überwiesen. Die  Grünen hoffen, dass der Magistrat eine gute Lösung findet, das bürgerschaftliche Engagement für Bedürftige zu unterstützen.

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Bedürftigen helfen – Grüne fordern Unterstützung der Tafeln

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Ober-Ramstadt unternimmt einen neuen Versuch, die Tafeln in der Umgebung durch die Stadt unterstützen zu lassen.

Jede Woche nehmen Menschen aus Ober-Ramstadt die Hilfe der Tafeln in Darmstadt, Dieburg oder Groß-Bieberau in Anspruch. Mit großem Engagement leisten dort Ehrenamtliche Hilfe. Die Tafeln sind auf Spenden angewiesen, um ihre Arbeit aufrecht zu erhalten.

In Ober-Ramstadt selbst gibt es kein vergleichbares Angebot. Laut den Recherchen der Grünen werden in Darmstadt ca. 35 und in Dieburg und Groß-Bieberau ca. 20 Menschen aus Ober-Ramstadt regelmäßig versorgt.

Deshalb fordern die Grünen in einem Antrag eine Unterstützung der Tafeln in der Umgebung durch die Stadt. Diese soll sich auf 500,- bzw. 1.000,- € pro Jahr belaufen. So lange Menschen auf Hilfe der Tafeln angewiesen sind, sollten auch die Kommunen ihren Teil dazu beitragen, dass diese Angebote erhalten bleiben. „Eine freiwillige Leistung in der beantragten Höhe überfordert die Stadt in keiner Weise und wird von den anderen Stadtverordneten z.B. beim Betrieb des neuen Sprungbereiches im Freibad ohne zu zögern befürwortet“, meinte Fraktionssprecher Rainer Schönenberg.

Auch in den Nachbargemeinden wird die Unterstützung der Tafeln diskutiert. In Mühltal wurde im Sommer 2018 aufgrund einer Initiative der SPD eine jährliche Spende an die Tafel in Darmstadt in Höhe von 1.000,- € beschlossen.

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Mehr Naturschutz in Ober-Ramstadt

Nachdem Bündnis90/Die Grünen in Ober-Ramstadt von verschiedenen Bürgern und dem NABU darauf angesprochen wurden, dass bereits Anfang Juni Feldwege und Ackerrandstreifen zwischen Modau und Rohrbach sowie rund um das Hochwasserrückhaltebecken gemäht und gemulcht wurden, hat die Fraktion dazu eine Anfrage beim Magistrat gestellt. Wir wollen wissen, wer solche Maßnahmen veranlasst hat und wie oft und wann im Jahr gemäht wird.

Mulchmäher häckseln alles zusammen, was nicht fliehen kann und zwar zurzeit auch im Sommer, wenn alles blüht und wächst. Zusätzlich fördert das Mulchen die Überdüngung und beschleunigt den Wasserabfluss. Auf den nährstoffreichen Flächen gedeihen Brennnesseln und Löwenzahn besonders gut und verdrängen andere Arten. Der Mulchmäher häckselt nicht nur das Mähgut, sondern alles, was in sein Schneidwerk gerät, egal ob Cola-Dosen, Flaschen, Plastiktüten oder Kleintiere. Der Mulchmäher frikassiert auch Schnecken, Frösche, Eidechsen, Blindschleichen, Vogelnester und Junghasen. „Sauber und ordentlich“ ist es danach, doch für die Natur ist es das Todesurteil. Wir sind für technischen Fortschritt, aber er darf sich nicht gegen die Artenvielfalt richten. Es gibt bewährte Mähtechniken, wie die Balkenmäher, die schonender mit der Natur umgehen und den Bewuchs sauber abschneiden. Freischneiden und mähen sollte im Herbst oder Winter erfolgen oder ausnahmsweise im Sommer, wenn es der Verkehrssicherheit an den Straßenrändern dient.

Natürlich ist es schön, wenn Schüler der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule eine Blühwiese anlegen, aber für die Insekten ist es wichtig, dass die Feldwege und Ackerrandstreifen erst nach der Blüte gemäht werden. Damit hier ein Umdenken stattfindet, fordern die Grünen verbindliche Regeln für die Pflege von Feldwegen und Ackerrandstreifen, die den Artenreichtum fördern und auch überprüft werden.

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Kunstrasenplätze – ein Problem für die Umwelt

Kunstrasenplätze sind pflegeleichte Spielstätten. Doch mit Gummigranulat befüllt, tragen sie erheblich zur Belastung durch Microplastik bei. Auf jedem Quadratmeter sind bis zu 5 Kilo verstreut, auf einem Fußballfeld ca. 35 Tonnen. Dies wird durch Wind, Regen, Reinigung und Spielbetrieb herausgelöst und in die Umwelt getragen. Immer wieder muss das Granulat entsprechend nachgefüllt werden. Kunstrasenplätze sind nach dem Reifenabrieb eine der größten Quellen für die Belastung mit Microplastik in Deutschland.

Um die Umwelt zu schützen, denkt die EU über ein Verbot von Mircoplastikpartikeln nach. Dies würde auch die Kunstrasenplätze betreffen. Als Alternative böten sich Sand oder Kork an. Allerdings würde die Umrüstung erhebliche Kosten verursachen.

Die Stadtverordnetenfraktion der Grünen Ober-Ramstadt hat diese Problematik in einer Anfrage aufgegriffen. Sie will wissen, wie viele Plätze in Ober-Ramstadt mit Kunststoffgranulat betrieben werden, welche Kosten für eine Umrüstung anfallen würden und wer die Kosten zu tragen hätte.

Die Grünen unterstützen eine Umrüstung auf umweltfreundliche Verfahren, wollen aber vermeiden, dass Vereine auf den Kosten sitzenbleiben.

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