Artenschutz an Feldwegerändern

Nach Beratungen in den Ausschüssen wird Ober-Ramstadt auf Initiative von Bündnis 90/Die Grünen nach Möglichkeiten zur gezielten Bestandsüberprüfung von Feldwegen und Ackerrandstreifen suchen.

Zum Hintergrund: Mit dem Verschwinden artenreicher Wildblumenwiesen durch die Intensivierung der Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten haben sich die Randstreifen zum Rückzugsraum für seltene Tier- und Pflanzenarten entwickelt. Diese sind notwendig um die Artenvielfalt und damit die Lebensgrundlagen der Menschen zu erhalten.

Durch eine widerrechtliche landwirtschaftliche Nutzung gehen dem Naturschutz enorme Flächen verloren. So sollen im Landkreis Coesfeld ca. 80 Hektar öffentlicher Flächen illegal beackert werden, wie das dortige Umweltamt mithilfe eines geographischen Informationssystems festgestellt hat. Im Nachbarkreis Steinfurt sollen sogar 400 Hektar betroffen sein.

Um festzustellen, welches Ausmaß dieses Problem im Ober-Ramstadt hat, untersucht der Magistrat jetzt in einem ersten Schritt, wie und mit welchen Kosten eine Bestandsüberprüfung durchgeführt werden kann. Über die Ergebnisse berichtet er dem Umwelt- und Energieausschuss. Über das weitere Vorgehen werden die Stadtverordneten dann gesondert beraten

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Ober-Ramstadts Forst wird umweltfreundlicher

Als gute Nachricht für Ober-Ramstadts Natur wertet die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die beginnende FSC-Zertifizierung des kommunalen Waldes. „Wir freuen uns sehr darüber, dass der städtische Forst nach den FSC-Kriterien bewirtschaftet werden wird“, so Rainer Schönenberg, Fraktionssprecher der GRÜNEN. „Den Wäldern kommt eine maßgebliche Bedeutung beim Erhalt der biologischen Vielfalt zu, denn sie sind eines der artenreichsten Systeme der Naturlandschaft. Die Bewirtschaftung nach FSC respektiert und fördert den Artenreichtum bei der Holznutzung.“

FSC ist vorbildlich im Hinblick auf eine nachhaltige Waldwirtschaft. Der Kommune  kommt eine besondere Bedeutung für den Naturschutz und den Erhalt der biologischen Vielfalt  zu. Wir tragen Verantwortung dafür, dass auch kommende Generationen noch eine lebenswerte Existenzgrundlage vorfinden. Darüber hinaus würden die Naturschutz-Vorgaben wie beispielsweise das Verbot von Pestiziden oder eine bleifreie Jagd dafür sorgen, dass FSC-Produkte verstärkt nachgefragt werden. Die sozialen Aspekte wie eine tarifliche Entlohnung, Unfall- und Gesundheitsschutz seien ausschlaggebend für eine faire Beschäftigung der Waldarbeiter.

Zum Hintergrund:

Die Kriterien des Forest Stewardship Council (FSC) sehen unter anderem vor, dass keine künstlichen Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, einheimische Bäume Vorrang haben und zehn Bäume pro Hektar als sogenannte Habitatbäume aus der Bewirtschaftung genommen werden, um sich ohne künstliche Einflüsse entwickeln zu können.

Ober-Ramstadt, 13.11.2016

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Die Stadt Ober-Ramstadt wird weitest gehend auf das Umweltgift Glyphosat verzichten

Nach längeren Beratungen in den Ausschüssen wird Ober-Ramstadt auf Initiative von Bündnis 90/Die Grünen weitest gehend auf den Einsatz des Umweltgiftes Glyphosat verzichten. In den Beratungen mit Landwirtschaftsfachleuten wurde deutlich, dass in seltenen Einzelfällen der Einsatz von Glyphosat das geringste Übel ist. Deshalb wird jetzt das Ziel angestrebt, weitest gehend auf Glyphosat zu verzichten.

Die Grünen lehnen Glyphosat ab, weil es massiv Kleinlebewesen wie Insekten und Bienen schädigt, damit zum Artensterben beiträgt und dies langfristig die Existenzgrundlage der Menschen beeinträchtigen wird. Außerdem steht das Mittel im Verdacht, Krebs zu erzeugen.

Die Stadt Ober-Ramstadt wird bei der Pflege von Grün-, Sport- und Verkehrsflächen grundsätzlich auf das Gift verzichten.
Bei landwirtschaftlichen Flächen der Stadt wird auf einen weitest gehenden Verzicht hingearbeitet.  Zukünftige Pächter städtischer Flächen werden vertraglich dazu verpflichtet. Bei noch laufenden Verträgen soll dies auf freiwilliger Basis geschehen.

Dies soll auch als gutes Beispiel für Privatleute dienen. Denn Wind und Wetter tragen die
Pflanzengifte von den gepflasterten und versiegelten Flächen ab, sie gelangen in die Kanalisation, in die Gewässer und ins Grundwasser. Dadurch belasten sie die Menschen und die Umwelt.

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen begrüßt, dass ihr Antrag jetzt eine Mehrheit der Stadtverordneten findet und damit ein kleiner Schritt zu mehr Ökologie gemacht wird. Damit einher geht die Hoffnung, dass im nächsten Jahr auf EU-Ebene ein generelles Verbot von Glyphosat beschlossen wird.

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Bündnis 90/ Die Grünen wollen auf das Umweltgift Glyphosat verzichten

Nachdem sich abgezeichnet hat, dass auf europäischer Ebene kein Verbot für den Einsatz des Umweltgiftes Glyphosat zu erwarten ist, hat die Fraktion von Bündnis 90/ Die Grünen in Ober-Ramstadt beantragt, auf städtischen Flächen kein Glyphosat mehr einzusetzen.

Die Grünen lehnen Glyphosat ab, weil es massiv die Kleinlebewesen schädigt und damit zum Artensterben beiträgt und dies langfristig die Existenzgrundlage der Menschen beeinträchtigen wird. Außerdem steht das Mittel im Verdacht Krebs zu erzeugen.

Deshalb fordern die Grünen, Glyphosat nicht mehr auf städtischen Flächen einzusetzen.
Der Bauhof soll grundsätzlich auf den Einsatz von Glyphosat verzichten, ebenso werden zukünftige Pächter städtischer Flächen vertraglich dazu verpflichtet. Bei noch laufenden Verträgen soll auf Freiwilligkeit hingearbeitet werden.

Dies soll auch als gutes Beispiel für Privatleute dienen. Denn Wind und Wetter tragen die
Pflanzengifte von den gepflasterten und versiegelten Flächen ab, sie gelangen in die Kanalisation, in die Gewässer und ins Grundwasser. Dadurch belasten sie die Menschen und die Umwelt.

Da noch nicht endgültig entschieden ist, ob die EU das Umweltgift Glyphosat verbietet, wurde in den Ausschüssen beschlossen, den Antrag in den Beratungen zu belassen und im Falle der weiteren Zulassung durch die EU unter Hinzuziehung von Landwirtschaftsfachleuten zu entscheiden.

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BFO/GRÜNE nehmen Oppositionsauftrag an

Ernüchtert zeigte sich der Vorstand von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Ober-Ramstadt über die massiven Stimmenverluste für BFO/GRÜNE  in Ober-Ramstadt bei der Stadtverordnetenwahl. Im Namen des Vorstandes und der Fraktion bedankte sich Rainer Schönenberg bei den Wählern für das den Kandidaten entgegengebrachte Vertrauen und versprach, auch aus der Opposition heraus Politik für den Bürger und mit dem Bürger zu machen.

Das schwache Abschneiden von BFO/GRÜNEN ist für den Vorstand nur zum Teil mit dem fehlenden Fukushima-Effekt zu erklären. „Anscheinend waren wir nicht in der Lage, unseren Beitrag zu der guten Politik der Koalition den Bürgern zu vermitteln“, vermutet der Vorstand.

„Die Einrichtung einer Kita-Bauernhofgruppe als innovatives Konzept, die Umsetzung von Energiesparkonzepten und die geplanten Windräder auf dem Silberberg waren wichtige Projekte der Fraktion“, meinte Susanne Schmiede. „Auch in die Belebung der Innenstadt haben wir durch unseren Stadtrat Wolfgang Kress und die Initiative für ein Förderprogramm für Neugründungen viel Arbeit investiert“, führte Rainer Schönenberg weiter an.

Die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit in der Koalition, die z.B. auch in der erfolgreichen Umsetzung des Friedparkes Modau mündete,  kam offenbar nur dem Bündnispartner zu Gute. Dies hat möglicherweise auch mit dem Verzicht auf einen eigenen Bürgermeisterkandidaten zu tun, da dadurch grüne Positionen nicht so stark im Wahlkampf vertreten waren.

BFO/GRÜNE werden sich  weiter für die Umstellung der kommunalen Energieversorung auf erneuerbare Energien und die Errichtung von Windkraftanlagen auf dem Silberberg einsetzen.

„Wir wollen, dass das Angebot an Kita-Plätzen ausgebaut wird, damit die Betreuung den Bedarf abdeckt und keine Kinder abgewiesen werden“, betont Rainer Schönenberg bei dieser Gelegenheit und führt weiter aus: „Wir werden uns auch verstärkt für die Unterstützung der ökologischen Landwirtschaft und die Reduzierung von Chemie auf den Äckern einsetzen.“

BFO/GRÜNE werden sich weiter aktiv für die Belange und Interessen der Bürger in Ober-Ramstadt einschließlich der Stadtteile einsetzen.

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Grüne Wahlparty im Café 39

Am Sonntag, den 06.03.16 ab 18.00 Uhr laden BFO/GRÜNE alle Interessierten zu einer Wahlparty im Café 39 ein. Hier soll das vorläufige Wahlergebnis analysiert, diskutiert und begossen werden.

Aufgrund der vielen positiven Reaktionen während der vergangenen Jahre erwartet der Vorstand von Bündnis 90/Die Grünen auch 2016 ein gutes Ergebnis.

Spitzenkandidat Rainer Schönenberg hofft, dass die Wähler die erfolgreiche Arbeit der Grünen in den letzten Jahren honorieren und für eine Fortsetzung dieser Politik votieren. Dabei hob er besonders die erfolgreiche Umsetzung der Bauernhofgruppe für die Kinderbetreuung, die intensive Bürgerbeteiligung bei der Neukonzeption des Freibades und die energetische Sanierung der öffentlichen Gebäude hervor.

Weiter wies er darauf hin, dass sich die BFO/GRÜNE-Fraktion erfolgreich für den Bau von drei Windkraftanlagen auf dem Silberberg und eine menschenverträgliche Umfahrung von Hahn eingesetzt  hat.

Im Wahlkampfendspurt stehen die Kandidaten von BFO/GRÜNE am Samstag, den 05.03. zwischen 9.30 und 12.30 Uhr in der Kernstadt vor oder im Café Central für Diskussionen bereit.

Rainer Schönenberg

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